Geschichte zum Heimat- und Verkehrsverein

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Gegründet wurde der Vorgänger-Verein am 17. Mai 1897. Damals hieß er noch nicht „Heimat- und Verkehrsverein“ sondern Elmverein und reite sich ein unter so klangvolle Namen wie Harzclub oder Alpenverein. Alle 3 Organisationen wurden in der gleichen Epoche mit den gleichen Zielen gegründet.

Ziel des Elmvereins war es, den Elm stärker für den Tourismus zu erschließen. Und das wollten die damaligen Vereinsmitglieder mit dem Anlegen von Wanderwegen, dem Aufstellen von Bänken, der Herausgabe einer Wanderkarte und der Werbung in Zeitungen und Zeitschriften erreichen.
Und übrigens: Der Mitgliedsbeitrag damals betrug sage und schreibe 1 Mark.

Im Jahre 1932 erfolgte die Umbenennung in Elm- und Verkehrsverein. 2 Jahre später wurde dieser mit dem Bürgerverein und den Haus- und Grundbesitzerverein zum Heimat- und Verkehrsverein zusammengefasst.

In den folgenden Jahren konnte z. B. der Bau der 16 km langen Elm-Hochstraße von Langeleben nach Schöningen und der große Parkplatz am Tetzelstein gebaut werden.

Geplant waren damals auch die Einrichtung eines Wildparks, die Errichtung eines Aussichtsturmes und die Umwandlung der Luftkurortes Königslutter in ein Moorheilbad (Erde aus dem Rieseberger Moor) – was aber nicht verwirklicht werden konnte.

Können Sie sch heute noch vorstellen für 2,25 Mark in einem Gasthaus zu übernachten? 1935 waren dies die üblichen Preise in Königslutter. Eine Übernachtung im Privatzimmer kostete 1,25 Mark, in einfachen Gasthäusern 2,25 bis 2,50 Mark.
Die Übernachtungsmöglichkeiten waren damals begrenzt. In den 30er Jahren gab es lediglich 40 Hotelbetten und 19 Betten in Privatquartieren.

Dann folgte der 2. Weltkrieg… aber schon 3 Jahre danach gab es wieder einen Heimat- und Verkehrsverein.  Bekannte Namen wie der Druckereibesitzer Lüders, Abteilungsdirektor Pörschke, Forstmeister Prüsse, Rechtsanwalt Look und Mittelschulrektor Maatsch lösten sich in der Vereinsführung ab.

In den drauffolgenden Jahren konnten die Übernachtungszahlen erheblich gesteigert werden: waren es 1956 noch 4.000 Übernachtungen, konnten 1963 schon 33.000 Übernachtungen verzeichnet werden. Dazu trugen vor allem die West-Berliner Feriengäste bei.

Im Jahr 1966 übernahm Heimatforscher und Stadtarchivar Heinz Röhr die Leitung des Vereins. Die Jahreshauptversammlung 1982 wählte Rainer Frohreich zum Vorsitzenden. Ab 2005 leitete Achim Meyer die Amtsgeschäfte, die er 2009 an Bürgermeister Ottomar Lippelt übergab. Seit der Bürgermeisterwahl im Jahr 2011 bekleidet das Amt Alexander Hoppe.

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